Zuschlag: Kirchner GmbH soll für schnelles Internet sorgen

28. November 2018
Marko Wahry, Kirchner Engineering Consultants GmbH, Projektleiter für das Projekt Landkreis Gifhorn, Landrat Dr. Andreas Ebel, Lutz Kirchner jr., Kirchner Engineering Consultants GmbH, Geschäftsleiter, Jens Richter, I2KT GmbH & Co. KG, Geschäftsführer (v.li.). Foto: Landkreis Gifhorn
Gifhorn. Das europaweite Ausschreibungsverfahren für die Planungsleistungen des flächendeckenden Glasfasernetzes ist abgeschlossen. Der Zuschlag ging an das Ingenieurbüro Kirchenr Engineering Consultants GmbH und dessen Nachunternehmen I2KT GmbH & Co. KG. Das teilt der Landkreis Gifhorn mit.

Am 22. November unterzeichneten Landrat Dr. Andreas Ebel und Lutz Kirchner, Geschäftsleiter der Kirchner Engineering Consultants GmbH den Vertrag für die Planungsleistungen des kreiseigenen Breitbandnetzes. „Mit Kirchner haben wir einen Partner gefunden der die notwendige Erfahrung und das erforderliche Know-how zur Umsetzung unseres Glasfasernetzes mitbringt“, berichtet Dr. Ebel zufrieden über das Ergebnis der europaweiten Ausschreibung.

Die Vergabeunterlagen für jene Ausschreibung wurden im vergangenen Juni veröffentlicht. In einem sogenannten Verhandlungsverfahren wurde interessierten Unternehmen die Möglichkeit gegeben sich in einem Teilnahmewettbewerb für das Verfahren zu qualifizieren. Bereits in dieser Stufe der Ausschreibung mussten einige Unternehmen aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen werden. Nach erfolgter Auswertung der Angebote wurden alle teilnehmenden Bieter zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Es handelte sich um ein europaweit ausgeschriebenes und damit langwierigeres Verfahren mit entsprechend vorgegebenen Fristen. Das Verfahren erstreckte sich von Juni bis November 2018.

Im Rahmen dieser Gespräche und der darauf folgenden Abgabe der verbindlichen Angebote konnte die Kirchner Engineering Consultants GmbH am meisten überzeugen. Daher schlug die Kreisverwaltung dem Kreisausschuss am 7. November vor, die Planungsleistungen an Kirchner zu vergeben. Die Mitglieder des Kreisausschusses folgten dem Vorschlag der Verwaltung.

Mitte nächsten Jahres soll der Bagger rollen

Mit der Vergabe der Planungsleistungen steht nun die Anfertigung der Genehmigungs- und Ausbauplanung bevor. Zu diesem Zweck fanden sich Netzbetreiber net services, Kirchner und der Landkreis im Zuge der Vertragsunterzeichnung zu einem Auftaktgespräch zusammen, um den weiteren Projektablauf zu besprechen. Fest steht: Mitte nächsten Jahres soll der Bagger rollen und die Verlegung der Glasfaserkabel beginnen. „Bei einem Projekt dieser Größenordnung halten wir jedoch nicht alle Fäden selbst in der Hand und sind zum Beispiel bei der Vergabe und Ausführung der Bauleistungen oder den erforderlichen Genehmigungsverfahren für Trassenquerungen auch von Dritten abhängig. Die Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises arbeiten daher mit Hochdruck daran, den eng gesteckter Zeitplan auch weiterhin einzuhalten,“ führt Landrat Dr. Andreas Ebel aus.

Das Projekt Breitbandausbau wird von Fördermitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen in Höhe von 20 Millionen Euro unterstützt. Mit insgesamt 60 Millionen Euro Investitionsvolumen beabsichtigt der Landkreis Gifhorn die unterversorgten Adressen des Kreisgebietes mit gigabitfähigem Internet auszustatten.

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