Westerbeck: Muss der Sportrasen komplett erneuert werden?

9. Mai 2019
Die Bürger-Interessen-Gemeinschaft Sassenburg sieht Probleme mit dem Rasen. Foto: B.I.G.
Westerbeck. Den "nächsten Akt im Drama um die neuen Westerbecker Sportanlagen", sieht die Bürger-Interessen-Gemeinschaft Sassenburg (B.I.G.) und teilt dies in einer Pressemitteilung mit. Nachdem mittlerweile die Sporthalle mit einer Verzögerung von rund 18 Monaten kurz vor Endabnahme stehe, bereite nun der Rasen der Sportplätze große Sorgen.

Auf den 2015 für rund 400.000 Euro angelegten Sportplätzen sei der Rasen bereits vor einem offiziellen Punktspiel, trotz intensiver Pflege durch den Sportverein, verkümmert, so die B.I.G.. „Die Verwaltung hat auf unsere Anfrage mitgeteilt, dass der Zustand des Rasens und des Bodenaufbaus durch ein Gutachten festgestellt werden soll. Für uns war bei der Herstellung der Sportplatzflächen auffällig, dass die verwendeten Erden einen hohen Sandanteil aufwiesen“, erklärt Andreas Kautzsch, Mitglied im Gemeinderat und Ortsrat Westerbeck.

Sollte tatsächlich nur ein Austausch des Rasens erfolgen müssen, sei schon mit Kosten in sechsstelliger Höhe zu rechen. Müsse der Bodenaufbau verändert werden, würden die Kosten sicher über dem ursprünglichen Auftragswert von 400.000 Euro liegen, so die Berechnungen der B.I.G.. Mit einer Aufnahme des Spielbetriebs wäre in beiden Fällen frühestens zum Ende des Jahres 2020 zu rechnen.

„Flutlicht verhindert Spielbetrieb“

Den längst überfälligen Umzug des Spielbetriebs vom dem mittlerweile von einem Wohngebiet umgebenen Platz auf die neuen Flächen verhindere neben den Verzögerungen um den Neubau der Sporthalle auch das noch immer fehlende Flutlicht. Trotz mehrerer Anfragen über einen sehr langen Zeitraum habe die Verwaltung nicht den vorgesehenen Zeitpunkt der Ausschreibung
nennen können, klagt die B.I.G..

„Nach unserer Auffassung hätte die Montage und Gründung der Flutlichtmasten vor dem anlegen des Sportrasens erfolgen müssen, damit die benötigten schweren Maschinen den Rasen nicht schädigen. Für uns ein klassischer Planungsfehler der Verwaltung“, so Kautzsch. abschließend.

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