Veolia und Stadtwerke fördern Pflanzung eines Trinkwasserwaldes

15. Mai 2019
Von links: Olaf Koschnitzki, Geschäftsführer der Stadtwerke Gifhorn, Sylke Freudenthal, Vorstand der Veolia Stiftung, sowie die beiden Vorstände des Trinkwasserwald e.V. Heiner Rupsch und Alexander Pillath mit dem Förderscheck. Foto: Stadtwerke Gifhorn
Gifhorn. Einen Förderscheck der Veolia Stiftung in Höhe von 20.000 Euro übergaben heute Olaf Koschnitzki, Geschäftsführer der Stadtwerke Gifhorn, und Sylke Freudenthal, Vorstand der Veolia Stiftung, dem Verein Trinkwasserwald e.V. Mit den Fördermitteln der Stiftung wird eine Pflanzaktion für einen „Trinkwasserwald“ in der Region Gifhorn finanziert. Dies berichten die Stadtwerke Gifhorn.

Dabei werde eine Fläche, auf der Nadelbäume in Monokultur wachsen, mit Laubbäumen unterpflanzt. Die Maßnahme habe vielfache positive Wirkungen: Im Boden könne ein Grundwassermehreintrag von rund 800.000 Litern pro Hektar und Jahr generiert werden. Aufgrund der hohen Wasserqualität unter Laub-Mischwäldern erhöhe sich zugleich die Grundwasserqualität. Schließlich steigere die standortgerechte Auswahl der Baumarten die lokale Biodiversität und die Resistenz der Waldflächen gegenüber den potenziellen Folgen des Klimawandels.

Langfristige Sicherung der Grundwasserressourcen

An der Pflanzung, die im Herbst 2019 stattfinden werde, sollen auch Gifhorner Schülerinnen und Schüler beteiligt werden. Aktuell prüfe der Trinkwasserwald e.V. potenzielle Standorte. Olaf Koschnitzki, der die ehrenamtliche Patenschaft für das Projekt übernommen habe, erklärt: „Für die Stadtwerke Gifhorn bietet das Projekt die Gelegenheit, gemeinsam mit den Gifhornerinnen und Gifhornern ganz konkreten Nutzen für die langfristige Sicherung der Grundwasserressourcen zu stiften.“

Sylke Freudenthal betont: „Als Experte für Ressourcenlösungen möchten wir nicht nur mit den Veolia-Dienstleistungen, sondern auch über das Geschäft hinaus zum Schutz der natürlichen Ressourcen beitragen.“ Heiner Rupsch, Vorstand des Trinkwasserwald e.V., erklärt: „Bisher wurden durch unseren Verein und seine Mitglieder zirka 2.300 Hektar Nadelwald-Monokulturen in Deutschland zu „Trinkwasserwäldern“ umgewandelt. Wir freuen uns immer über Mitstreiter, die in ihrer Region mit einer Pflanzaktion aktiv werden wollen.“

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