Telefonica baut LTE Netz in der Sassenburg aus

7. April 2019
Zumindest ein Anbieter plant, für besseren Empfang sorgen zu wollen. Symbolfoto: Nick Wenkel
Sassenburg. Noch in diesem Jahr sollen alle Ortschaften der Gemeinde Sassenburg durch die Inbetriebnahme von modernen LTE 4G-Stationen versorgt werden. Das teilt die Bürger-Interessen-Gemeinschaft Sassenburg (B.I.G.) mit. Grundlage ist die Antwort auf eine Anfrage an den Anbieter Telefonica (eplus /O2).

„Ganz Deutschland spricht aktuell vom Ausbau des Mobilfunknetzes im neuen 5G-Standard. Jeder, der schon einmal die L289 von Westerbeck nach Grußendorf gefahren ist, weiß dass spätestens in Höhe der Brücke des Elbeseitenkanals die Verbindung abbricht. Grund für uns, den aktuellen Ausbaustand auf dem Gebiet der Gemeinde Sassenburg zu durchleuchten“, so die B.I.G..

So habe man die drei deutschen Mobilfunkanbieter Vodafone, T-Mobile und Telefonica (eplus /O2) gebeten, den aktuellen Ausbaustand und die Ausbauplanung darzulegen. Eine Antwort habe man nur von Telefonica erhalten.

Telefonica baut LTE Netz aus

Weil der Mobilfunkanbieter besonders die Sassenburger Ortschaften Grußendorf, Stüde und Neudorf-Platendorf derzeit nur mit einem 2G beziehungsweise 3G-Mobilfunknetz (UMTS) versorgt, sei eine Netzmodernisierung geplant. Noch in diesem Jahr sollen alle Ortschaften der Gemeinde Sassenburg durch die Inbetriebnahme von modernen LTE 4G-Stationen versorgt werden. Dadurch sollen Kunden schneller mobile Daten nutzen, Videos streamen und in einer verbesserten Sprachqualität (Full HD Voice) über LTE-Netz telefonieren können.

Mobilfunk als Alternative zum Glasfaserausbau

Schnelle Mobilfunknetze stellten eine gute und mittlerweile auch kostengünstige Alternative zum Festnetzausbau per Glasfaser dar, so die B.I.G.. Beispielsweise erfolge der Netzausbau in Neudorf-Platendorf über das Modell des Landkreises Gifhorn nur, wenn sich mindestens 40 Prozent der Anschlussinhaber für einen Wechsel in das private Netz entscheiden. Diese Quoten seien bisher im 50Mbit-Net der Gemeinde in den Ortschaften Dannenbüttel, Triangel und Westerbeck bis heute nicht erreicht worden, sodass das Netz trotz hoher Preise für die Kunden unwirtschaftlich arbeitee.

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