Symbolischer „erster Spatenstich“ zum Neubau am Ärztehaus

13. August 2019 von
Dr. Jutta Wiesner mit ihrem Mann Dr. Detlef Kimmling, beide Geschäftsführer des Bauherren ME GmbH. Bei ihnen Christina Sager vom Bankhaus Seeliger als Kreditgeber. In der Mitte Architekt und Bauleiter Reza Anasori. Rechts daneben Axel Burghardt, Geschäftsführer des Klinikums und die beiden Geschäftsinhaberinnen des Pflegedienstes Sunshine, Kathrin Ebeling-Kastner und Claudia Huber. Foto: Marvin König
Wolfenbüttel. Ein symbolischer erster Spatenstich markierte am heutigen Dienstag den Anfang der Bauarbeiten für den Erweiterungsbau des Ärztehauses am Städtischen Klinikum. Der Schwerpunkt im Neubau soll in der Therapie und Pflege von Patienten liegen. Rund 2.400 Quadratmeter auf fünf Etagen wird das neue Gebäude umfassen und mehrere Praxen beherbergen. Die Fertigstellung ist für Ende 2020 geplant.

„Dieser Neubau ist ein ganz großer Schritt in der Entwicklung dieses Gebäudes zu einem Gesundheitszentrum“, freut sich Axel Burghardt, Geschäftsführer des Klinikums. Der sechs Millionen Euro teure Bau soll vor allem eine solitäre Kurzzeitpflege mit 16 Pflegeplätzen und eine Tagespflege mit 20 Pflegeplätzen beherbergen. „Vor allem eine Tagespflege fehlt wirklich in Wolfenbüttel. Und danach haben wir auch einen hohen Bedarf“, betont Dr. Jutta Wiesner als Geschäftsführerin der ME GmbH, die Bauherr für dieses Projekt ist. „Es gibt einige Namen, die sich schon lange freuen, dass es endlich losgeht“, bestätigt sie ihr Mann Dr. Detlef Kimmling, ebenfalls Geschäftsführer der ME GmbH. Wie Kathrin Ebeling-Kastner und Claudia Huber vom Sunshine Pflegedienst verraten, gebe es wohl auch schon erste Anmeldungen für das Pflegeangebot.

Erweiterungen und neue Bereiche

Die Logopädie- und Ergotherapiepraxen im Ärztehaus am Klinikum wollen sich vergrößern und ziehen nach Fertigstellung in den Neubau. Auch eine zahnärztliche Gemeinschaftspraxis wird dort entstehen. „Dr. Hans Norbert Gödeke und Dr. Gunter Hagemann haben sich entschieden, hier eine Gemeinschaftspraxis zu eröffnen“, freut sich Dr. Wiesner und ergänzt: „Dr. Hagemann ist bereits in Wolfenbüttel tätig, Dr. Gödeke ist derzeit noch in Groß Denkte ansässig.“

Dr. Detlef Kimmling, Geschäftsführer der ME GmbH als Bauherr und Architekt und Bauleiter Reza Anasori präsentieren eine Darstellung der Westansicht des Neubaus. Foto: Marvin König

Zudem wolle auch die Stadt Wolfenbüttel ihre betriebsärztliche Versorgung für die stadteigenen Betriebe in den Ärztehaus-Anbau verlegen, wie Axel Burghardt ankündigt. Die betriebsärztliche Versorgung sei derzeit auf viele Standorte verteilt und könne dank des Neubaus endlich zentralisiert am Klinikum zusammengeführt werden. Als weiteres Novum wird eine „Portalpraxis“, ein Ableger der Pathologie vom Medizinischen Versorgungszentrum Dr. Lütke in die neuen Räumlichkeiten einziehen. „Die Pathologie wird die Untersuchung von Gewebeproben vor Ort erleichtern. Der größte Teil bleibt aber in Salzgitter“, erläutert Dr. Wiesner.

Eine Etage ist noch frei

Eine Etage ist derzeit aber sogar noch unbesetzt: „Die Oralchirurgie ist abgesprungen“, bedauert Dr. Detlef Kimmling: „Deshalb haben wir jetzt noch 360 Quadratmeter zu vergeben“. Wie das Geschäftsführerpaar des Bauherren ME GmbH verrät, habe man für die frei gewordenen Räumlichkeiten keine konkreten Vorstellungen, könnte sich aber gut eine Kinderarztpraxis vorstellen.

Lediglich über den Namen sei man sich noch nicht einig. Dr. Jutta Wiesner habe „Med51!- Das Zweite“ ins Gespräch gebracht, im internen Sprachgebrauch hat sich aber schon eine andere Bezeichnung durchgesetzt: MED51.2!

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