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Supermarktparkplatz: Gemeinde sieht keinen Regelungsbedarf

9. Januar 2018 von
Ein Zebrastreifen auf dem Parkplatz würde einen falschen Eindruck erwecken. Symbolfoto: Alexander Panknin
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Hankensbüttel. Welche Verkehrsregeln gelten auf Supermarktparkplätzen? Bedarf es hier besonderer verkehrsregelnder Maßnahmen? Mit diesen Fragen will sich der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am kommenden Dienstag, 16. Januar, beschäftigen.

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Den Anstoß dazu hat Claudia Rodewald gegeben. In einem Brief an Bürgermeister Dirk Köllner schilderte Rodewald, die nach eigenen Angaben als Tagespflegemutter fünf Kleinkinder betreue, ihre Erlebnisse auf dem täglichen Weg zum Einkauf im örtlichen Supermarkt. „Ich versuche den Kindern auf dem Weg zum Aldimarkt mit den gängigen Verkehrsregeln vertraut zu machen, aber spätestens auf dem Parkplatz des Aldimarktes weiß ich selber nicht mehr so richtig, welcher Regel ich folgen soll, klagt die Hankensbüttlerin und wirft in ihrem Schreiben die Fragen auf, wo auf den Supermarktplatz der geschützte Raum für Kinder sei und wie sich ältere Menschen verhalten sollten. Man hätte bei der Planung des Parkplatzes einen Fussweg einplanen müssen, so Rodewald.

Verwaltung sieht kein Regelungsbedarf

Aus Sicht der Verwaltung bestehe auf dem Parkplatz des ALDI-Marktes kein Handlungsbedarf, heißt im Beschlussvorschlag der Verwaltung, über den der Rat nun zu entscheiden hat. Als Begründung führt die Gemeindeverwaltung an, dass „auf Parkplätzen grundsächlich die Regelung der ,besonderen Rücksichtnahme in erhöhtem Maße‘ gilt“ und beruft sich dabei auf eine Auskunft des Landkreises. Das Verkehrsamt des Landkreises hätte auf Nachfrage zu der Frage erklärt, dass ein Zebrastreifen, auf einem Parkplatz, wegen der vorgeschriebenen gegenseitigen Rücksichtnahme und der im Zweifel einzuhaltenden Schrittgeschwindigkeit für Fahrzeuge überflüssig sei. „Er erweckt sogar den falschen Eindruck, dass Fahrzeuge ansonsten Vorrang haben“.

 

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