Stationäres Hospiz – Model-Ausstellung im Kreishaus II

15. März 2019
Symbolfoto: Pixabay
Gifhorn. Nachdem Interessenten zuletzt die Möglichkeit hatten, das Modell des zukünftigen stationären Hospizbaues an der Lindenstraße 35 im Rathaus der Stadt Gifhorn in Augenschein zu nehmen, wird die dreidimensionale Darstellung in den kommenden Wochen im Foyer des Kreishauses II am Schlossplatz 1 zu betrachten sein. Darüber informiert der Landkreis Gifhorn in einer Pressemitteilung.

Am Donnerstag, den 21. März 2019, um 11 Uhr wird Landrat Dr. Andreas Ebel demnach die Ausstellung des Exponats feierlich eröffnen. Anschließend werden sich die Hospiz-Stiftung für den Landkreis Gifhorn, die Hospizarbeit und das Palliativnetz mit Grußworten anschließen. Über die Bedeutung des stationären Hospizes sagt Landrat Dr. Ebel: „Im vergangenen Jahr haben wir hier an gleicher Stelle die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen unterschrieben. Das neue Gebäude ist der lebendige Ausdruck dafür, dass wir den Vorsatz einer guten Betreuung und Pflege bis zum Lebensende wirklich ernst nehmen. Wir schließen damit außerdem eine Versorgungslücke im Landkreis Gifhorn.“

Im Namen der Hospiz-Stiftung für den Landkreis Gifhorn betont der Vorstandsvorsitzende Alexander Michel: „Ein stationäres Hospiz ermöglicht ein würdevolles und von Achtsamkeit geprägtes Leben bis zuletzt und für die Angehörigen einen würdevollen Abschied in einer ruhigen Umgebung. Wir freuen uns sehr, dass nun absehbar ist, wann unsere Pläne in Erfüllung gehen.“ Das unterstützt auch die Vorsitzende des Hospizvereins Gifhorn, Ingrid Pahlmann, die sich freut neben der ambulanten Begleitung, dann auch im Hospizhaus für die Menschen tätig sein zu können. Sie sagt: „Außerdem wird es im Landkreis Gifhorn dann endlich eine zentrale Anlaufstelle geben, wo Betroffene Rat und Hilfe erhalten werden, weil alle Säulen der hospizlichen Betreuung dort unter einem Dach zusammenarbeiten.“

„Eine anspruchsvolle und belastende Aufgabe“

Auch die dritte Initiative für die Versorgung sterbender Menschen im Landkreis Gifhorn, dem PalliativNetz für den Landkreis Gifhorn, betont den innovativen Charakter des Neubaus. Die 1. Vorsitzende, Bettina Tews-Harms, sieht viele Berührungspunkte mit den Pflegekräften und Ärzten in ihrem Verein: „Die Pflege und Betreuung schwerkranker und sterbender Menschen ist eine anspruchsvolle und teilweise sehr belastende Aufgabe. Mit dem stationären Hospiz steht den pflegenden Angehörigen und den professionell Pflegenden bald ein weiteres gutes Angebot für die adäquate Versorgung dieses Personenkreises zur Verfügung.“

Die Ausstellung des Modells im Foyer des Kreishauses II kann ab Mittwoch, den 22. März 2019, während der Öffnungszeiten von montags bis freitags in der Zeit von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie donnerstags zusätzlich von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr besichtigt werden.

Für Spenden, die zur Finanzierung des stationären Hospizes verwendet werden, steht das Konto der Hospiz-Stiftung für den Landkreis Gifhorn bei der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, IBAN: DE 81 2695 1131 0161 4508 61, BIC: NOLADE21GFW zur Verfügung.

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