Scharfe Kritik der B.I.G.: „B 188 zur Buckelpiste gemacht!“

14. Januar 2019
Eine „Buckelpiste"? Die B.I.G. äußert sich kritisch zum Zustand der B 188. Foto: B.I.G.-Sassenburg
Sassenburg. Die Bürger-Interessen-Gemeinschaft Sassenbrug (B.I.G.) äußert heftige Kritik an dem Zustand der B 188. „Durch die Instandsetzungsarbeiten an der B 188 zwischen Osloß und Weyhausen zum Ende des letzten Jahres ist die B 188 zur Buckelpiste mit starken Fahrbahnunebenheiten geworden", heißt es in der Pressemitteilung der B.I.G..

Durch die Instandhaltungsmaßnahmen sei der schon allgemein schlechte Zustand mit vielen Absackungen, Netzrissen und Spurrillen „verschlimmbessert“ worden. Auf schriftliche Anfrage und nach telefonischer Rücksprache mit der verantwortlichen Fachbereichsleitung der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, habe diese laut Pressemitteilung „1000 Gründe“ für den jetzigen Zustand, aber keine kurzfristigen Maßnahmen zur Abstellung der Problematik nennen können.

Falsche Bewertung des Zustands?

„Aus unserer Sicht liegt ein grundsätzliches Problem vor. Die Baumaßnahmen an der B 4 und an der B 188/Dragenkreuzung haben gezeigt, dass bei der rund 60 Kilometer von den Baustellen entfernten niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit Sitz in Wolfenbüttel kein Leidensdruck vorhanden ist. Würden die Verantwortlichen selbst die Verkehrswege nutzen bzw. die Verantwortlichen selbst als Anlieger an vielbefahrenen Ausweichstrecken wohnen, würde die Problematik mit Sicherheit anders bewertet werden“, schreibt die B.I.G. in ihrer Pressemitteilung.

Verbesserung gefordert

Die Gemeinschaft fordere daher kurzfristig eine Verbesserung der Fahrbahnebenheit mittels Fräsarbeiten. Die Landesbehörde sehe allerdings keinen Handlungsbedarf und gehe davon aus, dass „…sich die Unebenheiten im Verlauf des Jahres relativieren werden“, wie die B.I.G. die Landesbehörde zitiert. In den nächsten Jahren solle dann die Fahrbahn komplett erneuert werden.

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