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Ruhe vor dem Sturm? – Feuerwehren verzeichnen nur einen Einsatz

4. Januar 2018 von
Droht ein neues Hochwasser im Landkreis Gifhorn? Symbolfoto: Anke Donner
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Landkreis Gifhorn. Die Hochwasserschäden im vergangenen Sommer sind vielen noch in Erinnerung. Nun sorgte Sturmtief "Burglind" erneut für steigende Pegelstände in der Region. Droht erneut ein Hochwasser? Diese Frage stellen sich seit gestern auch viele Menschen im Landkreis Gifhorn. Doch die Befürchtungen waren - zumindest bislang - unbegründet.

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Die Feuerwehren im Landkreis haben bislang nur einen „Hochwasser“-Einsatz verzeichnen müssen. Bereits am gestrigen Mittwochvormittag seien Feuerwehreinsatzkräfte in Isenbüttel in die Siedlung am Tankumsee gerufen worden. Die Regenfälle der vergangenen Tage hätten dafür gesorgt, dass hier das Wasser auf den Wegen und Grundstücken stand, berichtet Andreas Schmidt, Isenbüttels Ortsbrandmeister. Die Böden sind durch den andauernden Regen gesättigt, so das das Wasser nicht versickern kann; die Entwässerungsgräben sind ebenfalls gefüllt und können die Wassermengen nicht abführen. Es sei allerdings kein großer Einsatz gewesen, berichtet Schmidt. Die Kameraden konnten nach rund einer halben Stunde wieder einrücken. „Gott sei Dank“, so der Ortsbrandmeister erleichtert. Man beobachte aber die weitere Lage und hoffe, dass es ruhig bleibt.

Augen offen halten auch die Feuerwehreinsatzkräfte rund um Meinersen. Die Oker sei zwar hoch, noch gebe es aber in der Samtgemeinde keine Hochwassergefahr, berichtet Pressesprecher Carsten Schaffhauser. Bislang mussten die Meinerser Einsatzkräfte zum Glück noch nicht ausrücken. Ebenfalls ruhig und bislang einsatzlos sei die Lage im Nordkreis gewesen, wie Feuerwehrpressesprecher Julian Hawellek aus Hankensbüttel auf Nachfrage von regionalHeute.de bestätigte. 

Nur die Oker steigt weiter

Aktuell sind die Pegelstände der Aller bei Brenneckenbrück und der Ise bei Neudorf-Plantendorf seit den Morgenstunden gleichbleibend. So vermeldet die Brenneckenbrück um 11.45 Uhr bei einen Pegelstand von 2,95 Metern noch knapp Meldestufe 1. In Neudorf-Plantendorf liegt der Pegelstand derzeit bei 1,91 Metern. Damit ist der Pegelstand zu Meldestufe 2 (1,9 Meter) leicht überschritten. Lediglich der Pegelstand der Oker bei Groß Schwülper ist in den vergangenen Stunden leicht gestiegen und liegt aktuell bei 4,25 Metern. Damit gilt derzeit auch hier noch Meldestufe 1.

Sollte der Pegel – entsprechend der aktuellen Vorhersage – noch steigen könnte bis morgen früh auch hier die Meldestufe 2 erreicht werden.

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