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Prioritäten für das Entwicklungskonzept Gemeinde Schwülper

9. März 2018 von
In Groß Schwülper stehen die Errichtung eines Wohnmobilstellplatzes und der Neubau einer Brücke über die Oker ganz oben auf der Liste. Symbolfoto: Frank Vollmer
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Walle. Der Umwelt- und Planungsausschuss der Gemeinde Schwülper befasst sich in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag mit der Vorhaben- und Prioritätenliste im Rahmen der Erstellung des Dorfentwicklungsplanes. Abgesegnet wird diese dann vom Gemeinderat am 15. März.

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Die Vorhaben der Prioritätenliste wurden in den regionsübergreifenden Arbeitskreisen zum Dorfentwicklungsprogramm sowie der Lenkungsgruppensitzung erarbeitet. Parallel wird aktuell vom Planungsbüro Warnecke das Dorfentwicklungskonzept erstellt. Mitte April soll es vorliegen. Anschließend erfolgt eine Auslegung (Öffentlichkeitsbeteiligung) und Trägerbeteiligung des Planes. Nach Einarbeitung der Anmerkungen soll der Plan abschließend durch die Gemeinderäte beschlossen werden. Das Amt für regionale Landesentwicklung muss diesen Plan im Anschluss als Fördergrundlage anerkennen.

Rat und Ausschüsse sollen nun klären, ob es Projektansätze gibt, die noch nicht benannt worden sind und die kurzfristig umgesetzt werden sollen, oder müssen. Diese seien je nach Dringlichkeit in der Liste zu ergänzen oder im Rahmen der Fortschreibung im nächsten Jahr mit in die Liste aufzunehmen. Zudem können auch Verschiebungen zwischen den Prioritäten beschlossen werden.

Frage der zeitlichen Umsetzung ist zentral

Für das Ranking im Dorfentwicklungskonzept sei die Frage der zeitlichen Umsetzung von entscheidender Bedeutung. Hier gibt es die Kategorien „Kurzfristig“ (2019-2021), „Mittelfristig“ (2022-2024) und „Langfristig“ (2025-2027). Das Ende der Zeitleiste 2027 hänge dabei aber von der Festsetzung des Förderzeitraums durch das Amt für regionale Landesentwicklung ab.

Die Prioritätenliste unterscheidet in Projekte für die gesamte Dorfregion und einzelne Orte wie Groß Schwülper, Walle oder Lagesbüttel. Themen für die Dorfregion sind zum Beispiel Barrierefreies beziehungsweise Betreutes Wohnen, die Ausarbeitung einer gemeindeübergreifenden abgestimmten Radwegkonzeption oder eine ökologische Vernetzung. Die Projekte in den einzelnen Orten können auch Strahlkraft auf die gesamte Gemeinde haben wie der Wohnmobilstellplatz in Groß Schwülper oder der Neubau einer Brücke über die Schunter zwischen Lagesbüttel und Walle.

Die aktuelle Prioritätenliste finden sie hier.

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