Modernisierung des Meiner Bahnhofs beginnt

9. Oktober 2019
BU: Begutachten die Bauarbeiten für den barrierefreien Umbau des Bahnhofs in Meine. (v.l.) Verbandsdirektor Hennig Brandes, Bahnhofsmanager Marco Schlott, Verbandspolitikerin Telse Dirksmeyer-Vielhauer, SG-Bürgermeisterin Ines Kielhorn, Verbandspolitikerin Marion Köllner und Verbandsvorsitzender Detlef Tanke. Fotonachweis: Regionalverband Braunschweig
Meine. Wie der Regionalverband Großraum Braunschweig und die Deutsche Bahn in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt gaben, haben heute die Umbauarbeiten am Meiner Bahnhof begonnen. Durch die Modernisierung soll der Bahnhof demnach nicht nur moderner ausgestattet werden, er soll auch barrierefrei gestaltet werden.

Die Maßnahmen fänden laut der Pressemitteilung im Rahmen des Zukunfts-Investitions-Programms „Herstellung der Barrierefreiheit kleiner Schienenverkehrsstationen“ statt. Mit dem Umbau soll der Bahnhof modernisiert und barrierefrei gestaltet werden. Die Arbeiten sollen bis Ende 2019 abgeschlossen sein, versichern die beteiligten. Die Kosten von 1,2 Millionen Euro teilten sich dabei der Bund, das Land Niedersachsen und der Regionalverband Großraum Braunschweig. Vor allem die Barrierefreiheit sei Schwerpunkt des Programms: Der Außenbahnsteig werde komplett erneuert und von 22 auf 55 Zentimeter erhöht. So werde gewährleistet, dass der Bahnsteig auf Höhe des Fahrzeugbodens stehe und die Fahrgäste somit künftig stufenlos einsteigen könnten. Der neue Bahnsteig habe eine Länge von rund 140 Metern und werde über die gesamte Länge zwischen 2,75 Meter und 4,30 Meter breit sein, erklären die Beteiligten. Der Zugang erfolge über den Bahnhofsvorplatz.

Weiterhin würden für die Fahrgäste eine neue Beleuchtungsanlage ein Dynamischer Schriftanzeiger mit Lautsprecher, ein taktiles Leitsystem für sehbehinderte Menschen sowie diverse weitere Ausstattungselemente installiert. Dazu gehörten etwa eine neue Beschilderung und neue Abfallbehälter. Ein Wegeleitsystem und ein neues Wetterschutzhaus komplettieren demnach die Maßnahme. Die Modernisierungsmaßnahmen laufen laut Bahn „unter dem rollenden Rad“, um den Bahnbetrieb aufrecht erhalten zu können. Daher werde auch in zwei Phasen gearbeitet. Zuerst werde der nördliche, danach der südliche Bahnsteigteil gebaut. So bleibt der Ein- und Ausstieg für die Reisenden möglich. Umbaumaßnahmen fänden auch am Bahnhof in Triangel statt. Der Bahnsteig werde auch hier um einige Meter verlegt, denn die Gemeinde Sassenburg plane auf der anderen Seite des Bahnsteigs die neue Busspur. Künftig könnten Fahrgäste dann unmittelbar zwischen Bahn und Bus umsteigen. Der Bahnsteig in Triangel werde ebenfalls auf eine Höhe von 55 cm gebracht. Auch hier wird es neue Beleuchtung, ein taktiles Leitsystem und Fahrgastanzeiger geben. Die Kosten in Höhe von insgesamt knapp 600.000 Euro übernähmen der Regionalverband und das Land.

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