Meinersen: Digitale Infrastruktur soll ausgebaut werden

29. November 2018
Meinersen soll digitaler werden. Symbolfoto: pixabay
Meinersen. In die digitale und familienfreundliche Zukunft der Samtgemeinde Meinersen zu investieren und dabei die Kosten für alle Mitgliedsgemeinden im Blick zu behalten, machten sich die Mitglieder der Gruppe CDU/Bündnis 90-Die Grünen im Rahmen ihrer Klausurtagung zum Leitbild. Im Klartext bedeutet das, die von der Verwaltung geplante Samtgemeindeumlage wird um 1,4 Millionen Euro gesenkt und trotzdem alle wichtigen Projekte angeschoben und umgesetzt. Das teilt die Gruppe mit.

Infrastrukturell werden demnach die Schulen ab dem kommenden Jahr mit W-LAN ausgestattet. Überdies wird in Zusammenarbeit aus Politik, Verwaltung und Lehrerschaft auf Anregung von Ratsfrau Maike Blickwede ein Medienentwicklungsplan für den digitalen Unterricht erstellt. Die Grundschule Leiferde erhält einen Anbau an der unteren Westseite für die im Ganztag betreuten Schulkinder. „Der aktuell schwierigen Situation mit dem Spielbereich im Flur werden wir so endlich ein Ende setzen“, sagte Gruppenvorsitzende Ilse-Marie Schmale erleichtert.

Weiterentwickeln wird sich die Samtgemeinde nach dem Willen der Ratsfrauen und -herren auch beim Bürgerservice und das Service-Center in Wolfsburg zunächst für telefonische Anfragen beauftragen. „Der Vorteil dabei ist, dass der telefonische Bürgerservice deutlich längere Öffnungszeiten anbietet als das in unserem Rathaus möglich ist“, erklärt Ratsfrau Yvonne Droste. „Läuft das gut an, werden wir digitale Formulareinreichungen später dazubuchen.“

Interkommunales Gewerbegebiet geplant

Das größte Projekt für die Zukunft wird ein interkommunales Gewerbegebiet von circa 25 Hektar Größe sein, an dem sich alle Mitgliedsgemeinden beteiligen. Ziel ist es hier, sowohl einen Hochtechnologiestandort zu entwickeln, als auch Bauplätze für Großunternehmen anzubieten. Die Gruppe beauftragte die Verwaltung, einen geeigneten Standort im Samtgemeindegebiet zu finden.

Für Familienfreundlichkeit und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf entschieden die Ratsmitglieder, einen Vertretungsstützpunkt für die Kindertagespflege in Müden einzurichten. „Das wird ein Pilotprojekt des Landkreises, das wir gemeinschaftlich realisieren werden“, sagte Yvonne Droste, die Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Soziales und Integration ist. Diese Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird auch Thema des Gleichstellungsplans sein, der auf Anregung von Ratsfrau Ingrid Seffer im kommenden Jahr für die Rathausorganisation erstellt werden soll.

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