Letzte Strecke im Verbandsgebiet bald im Stundentakt

30. Oktober 2019
Symbolfoto: Alexander Panknin
Gifhorn. Das zweite Gleis am Bahnhof in Rötgesbüttel kann gebaut werden. Alle notwendigen Genehmigungen liegen vor, Klagefristen sind abgelaufen. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 soll auf der Strecke Braunschweig – Gifhorn – Uelzen im Stundentakt gefahren werden. Dies berichtet der Regionalverband Braunschweig.

„Endlich“, sagt Verbandsvorsitzender Detlef Tanke, selbst im Landkreis Gifhorn zu Hause. „Das ist im Verbandsgebiet des Regionalverbandes Großraum Braunschweig die letzte Strecke auf der bisher nur ein Zweistundentakt möglich ist.“ Mit dem Bau des zweiten Gleises, dem sogenannten Kreuzungsgleis, wird es möglich, dass zwei Züge gleichzeitig in den Bahnhof einfahren und sich eben dort begegnen. Dies ist notwendig, um auf der eingleisigen Strecke den Stundentakt zu fahren. Der Kreuzungsbahnhof in Rötgesbüttel muss aus Platzgründen um rund 300 Meter nach Süden verlegt werden. Damit entfällt eine wichtige Zufahrt für die Landwirte zu deren Feldern. Deshalb wird noch im Herbst ein Ersatzweg für die Landwirtschaft gebaut. Eine Voraussetzung für die Verlegung des Bahnhofs.

Die Bauarbeiten für diesen Ersatzweg beginnen in der ersten Novemberwoche und sollen Mitte Januar 2020 abgeschlossen sein. Dann wird der jetzige Bahnübergang, den die Landwirte genutzt haben, aufgegeben, und macht Platz für den Neubau des Kreuzungsgleises. Ende Januar 2020 beginnen die Umbauarbeiten am Bahnhof. „Wir sind froh, dass nun alle Unwägbarkeiten aus dem Weg geräumt sind und auch die Menschen im Landkreis Gifhorn einen Nahverkehr auf der Schiene bekommen, der notwendig ist, wenn der ÖPNV eine Alternative zum eigenen Auto bieten soll“, sagt Tanke.

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