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Kinokritik: „X-Men: Dark Phoenix“ – Probleme mit den Zeitlinien

6. Juni 2019
Die X-Men sind zurück auf der Leinwand. "Dark Phoenix" ist jetzt auch im C1 in Braunschweig zu sehen. Foto: C1 Cinema/ Video: Alexander Dontscheff
Braunschweig. Seit gestern zeigt das C 1 Cinema den neuesten Teil der X-Men-Saga. In "Dark Phoenix" müssen sie sich nicht nur ihrem stärksten und mächtigsten Gegner stellen, sie sind auch mit der Tatsache konfrontiert, dass dieser Gegner aus ihren eigenen Reihen stammt. Ob der Film überzeugen kann und auch gut in das bisher geschaffene X-Men-Universum passt, verraten unsere Filmtester.

In „Dark Phoenix“ stehen die X-Men vor einer großen Bedrohung. Nicht nur das, was sie sich selbst aufgebaut haben steht auf dem Spiel, sondern die Zukunft der gesamten Menschheit. Der von Simon Kinberg inszenierte Film kann mit einer ganzen Riege an berühmten Schauspielstars aufwarten. Neben Sophie Turner und Jennifer Lawrence können sich die Zuschauer auch auf James McAvoy, Michael Fassbender und Nicholas Hoult freuen.

Inhalt:

Es ist Jean Grey, die bei einer Rettungsmission im All beinahe getötet wurde, dann aber von einer unbekannten kosmischen Kraft getroffen wird. Bei ihrer Rückkehr von dieser Mission sind diese Kräfte zwar viel stärker und mächtiger geworden – doch sie sind auch viel instabiler und kaum kontrollierbar. Jean kämpft mit diesen neuen ihr innewohnenden Kräften, die sie weder versteht, noch zügeln kann. Der Kontrollverlust führt dazu, dass sie die Menschen, die ihr wirklich nahe sind und die sie liebt, vor den Kopf stößt und verletzt. Gleichzeitig beginnt sie die ureigentlichen Verbindungen auseinanderzunehmen, die die X-Men zusammenhält. Die Gruppe, die wie eine Familie war, fällt auseinander und sie müssen einen Weg finden, wieder zueinander zu kommen – nicht nur um Jeans Seele zu retten, sondern auch, um unseren Planeten vor einer Invasion von Aliens zu schützen, die durch Jeans neue Kräfte die Galaxie beherrschen wollen.

Trailer:

Kritik:

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung von „Dark Phoenix“ ist offenbar kein günstiger. So kurz nach „Avengers: Endgame“ provoziert er die Vergleiche natürlich und zieht bei den meisten Filmtestern den Kürzeren. Allgemein habe sich eine Übersättigung der Superhelden-Thematik eingestellt.  Doch das ist offenbar nicht das einzige Problem des Films. Selbst Kenner des X-Men-Universums finden sich mittlerweile nicht mehr mit all den Zeitsträngen zurecht. Zudem passten einige Ereignisse nicht zur Handlung der vorherigen Filme. Allgemein sei die Story etwas dünn.

Dennoch sei der Film faszinierend, spannend und würde die Fans nicht enttäuschen. Ein solider Superheldenfilm, wie man ihn kennt und erwarten durfte. Vor allem die schauspielerischen Leistungen, die Effekte und die Filmmusik von Hans Zimmer werden hervorgehoben. Das den Film bestimmende Element Feuer werde auch optisch sehr gut umgesetzt, genauso die übersinnlichen Kräfte der Superhelden. Jede Figur habe auch ihren besonderen Moment, so dass man den Film unter dem Strich allen X-Men-Fans und Liebhabern von Superheldenfilmen empfehlen könne.

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