Heilmann kritisiert Schließung der Volksbankfiliale in Ummern

9. Oktober 2018
Tobias Heilmann kritisiert, dass die Volksbank die Menschen vor Ort im Stich lässt. Foto: SPD
Ummern. Mit der Ankündigung die Filiale in Ummern zum 1. April 2019 zu schließen, hat sich die Volksbank Südheide-Isenhagener Land-Altmark den Unmut der Kunden zugezogen. Ab April müssen diese für Beratungen voraussichtlich in die Wesendorfer Geschäftsstelle ausweichen. Hierzu äußert sich der Gifhorner SPD-Landtagsabgeordnete Tobias Heilmann.

In Ummern gab es bereits seit Jahren geänderte Öffnungszeiten. Die Volksbank hatte nur noch an drei halben Tagen in der Woche geöffnet, womit sich die Ummeraner Bevölkerung auch zufrieden gab. Der endgültige Beschluss, der den Kunden per Brief mitgeteilt wurde, kam nun für alle sehr überraschend.

„Die Volksbanken und Sparkassen haben im ländlichen Raum einen Versorgungsauftrag zu erfüllen. Bei uns im Nordkreis des Landkreises Gifhorn scheint das aber nicht mehr zu gelten, denn neben der Volksbank, hatte ja bereits in den vergangenen Monaten die Sparkasse angekündigt zahlreiche Filialen schließen zu wollen. Gerade im ländlichen Raum ist eine Bankfiliale ein wichtiger Bestandteil der täglichen Daseinsvorsorge und muss wieder in das Blickfeld des Landkreises und der Politik rücken“, fordert der Landtagsabgeordnete Tobias Heilmann.

Leitbild missachtet?

„Wir sind DIE Bank vor Ort“, steht im Leitbild der Genossenschaftsbank. Die Wirklichkeit ist eine andere. Heilmann erklärt dazu: „Gerade für ältere Menschen ist die Schließung ein echtes Problem, denn sie kennen sich kaum mit Online-Banking aus. Wenn sie sich jedoch ihre Selbstständigkeit auch im Alter bewahren möchten, sind sie auf den persönlichen Service vor Ort angewiesen.“

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