Gifhorn setzt bislang nur auf Kastration und Kennzeichnung

16. Mai 2018 von
Derzeit ist die Einführung einer Registrierungspflicht für Katzen in der Stadt noch kein Thema. Symbolfoto: Anke Donner
Gifhorn. Am vergangenen Mittwoch hatte der Rat der Stadt Wolfsburg einstimmig beschlossen, dass Besitzer von freilaufenden Katzen künftig ihre Tiere nicht nur einer Kastration unterziehen und mit einem Chip kennzeichnen lassen müssen, sondern diese auch in einem Haustierregister aufnehmen lassen müssen. Doch wie sieht es in Gifhorn aus?

Als Hintergrund für die Änderung der Verordnung über die Kastrationspflicht von Katzen beruft sich die Wolfsburger Stadtverwaltung  darauf, dass bloße Kennzeichnungsflicht  nicht ausreiche. Eine Kennzeichnung durch einen Mikrochip sei wertlos, wenn sie nicht mit den Tier- oder Halterdaten in einer zentralen Datenbank kombiniert werde. Erst beides zusammen ermögliche eine Identifizierung des Tieres.

regionalHeute.de hat bei der Stadtverwaltung nachgefragt, wie diese den Vorstoß der Wolfsburger beurteilt und ob eine vergleichbare Lösung auch in Gifhorn in Betracht gezogen werden könnte. Annette Siemer, Pressesprecherin der Stadt Gifhorn verweist hierbei auf die erst im vergangenen Dezember vom Rat beschlossene Verordnung über die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von Katzen in der Stadt Gifhorn. Diese schreibt vor, dass alle Katzenhalter, die ihrer Katze Freigang gewähren, diese vom Tierarzt kastrieren und kennzeichnen lassen müssen. Ob die Verordnung künftig wie in Wolfsburg noch um die Registrierungspflicht erweitert werde, könne derzeit noch nicht gesagt werden, so Siemer. „Bisher bestehen aufgrund der kurzen Geltungsdauer kaum Erfahrungswerte.“

Lesen Sie auch:

https://regionalwolfsburg.de/katzen-muessen-kuenftig-registriert-werden/
Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: gifhorn@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-24
Anzeigen