Feuerschein an der A39 – 200 Strohballen in Flammen

7. November 2019 von
Ein ähnliches Bild wie hier bei einem Strohballenbrand in Hedeper dürfte sich auch den Einsatzkräften in Wolfsburg geboten haben. Symbolfoto: Kai Baltzer
Wolfsburg. Autofahrer auf der A39 dürften sich in der Nacht zum Donnerstag über einen starken Feuerschein aus Richtung Mörse gewundert haben. Dort brannten nach Auskunft der Feuerwehr zwischen der örtlichen Gärtnerei am Baumschulenweg und dem Friedhof etwa 200 Strohballen auf einer Wiese. Der Einsatz konnte bis zum späten Vormittag nicht beendet werden - auch nach den langwierigen Löscharbeiten ist eine Brandwache notwendig.

Laut einem Polizeibericht sah ein Anwohner zufällig den Feuerschein bei einem Blick aus seinem Fenster und wählte sofort den Notruf. Als die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, sowie der Freiwilligen Feuerwehren Ehmen und Mörse den Einsatzort noch vor der Polizei erreichten, fanden sie die auf einer Fläche von 20 mal 30 pyramidenartig aufgestapelten Stroh- und Heuballen bereits in Vollbrand vor. Wegen der starken Rauchentwicklung kam es zu einer erheblichen Sichtbehinderung auf der unmittelbar angrenzenden Autobahn 39 im Bereich der Anschlussstelle Mörse. „Wir haben deshalb eine Rundfunkdurchsage verursacht“ erklärt Polizeipressesprecher Sven-Marco Claus. Die Ballen wurden durch den Vollbrand vollständig vernichtet. Menschen wurden aber nicht verletzt.

Ein langwieriger Einsatz

Auch nach vielen ist der Einsatz noch immer nicht abgeschlossen: „Wir haben es hier mit sehr viel Brandlast zu tun. Die Rundballen sind sehr stark gepresst“, erklärt Zugführer Benjamin Claaßen von der Feuerwehr Wolfsburg. „So etwas kann man entweder auseinanderziehen oder man muss mit sehr viel Wasser löschen. Und das dauert sehr lange.“ Das hauptsächliche Einsatzziel sei daher gewesen, eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. „Das hat auch sehr gut geklappt. Ansässige Landwirte konnten geparkte Erntemaschinen aus der Nähe entfernen. Was wir jetzt tun ist eine Mischung aus Brandbekämpfung und kontrolliertem Abbrennen lassen.“  Für die rund 35 Einsatzkräfte unter Stadtbrandmeister Helmut von Hausen ist also einiges Geduld gefragt.

Polizei sucht Zeugen

Laut dem Pressebericht der Polizei sei nun die Bevölkerung gefragt, konkret interessieren sich die Ermittler für Personen oder Fahrzeuge, auch Fahrradfahrer, die im Bereich des Tatortes nach 23 Uhr bis zur Entdeckung des Feuers gegen 1 Uhr gesehen wurden. Jede Beobachtung könnte uns helfen, so ein Beamter. Hinweise bitte an die Polizei Wolfsburg unter Telefon 05361-46460.

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