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Defibrillatoren: Bekommt Calberlah zwei weitere „Lebensretter“?

31. Januar 2018 von
Wenn es nach der UWG geht, soll es demnächst zwei weitere Geräte geben. Symbolfoto: Anke Donner
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Calberlah. Schnelles Handeln kann im Notfall Leben retten. Immer mehr Gemeinden sind deshalb bemüht, Defibrillatoren in öffentlichen Gebäuden aufzustellen. Demnächst könnte es in Ortsteilen Calberlah und Wettmershagen zwei weitere Geräte geben.

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Bislang gibt es in der kleinen Turnhalle und der großen Turnhalle in Calberlah sowie in Wettmershagen ein Gerät. Zwei weitere sollen kommen, so der Wunsch der UWG. Ein entsprechender Antrag von UWG-Ratsherr Horst-Dieter Hellwig steht am 15. Februar im Sport-, Jugend- und Kulturausschusses Calberlah zur Vorberatung auf der Tagesordnung.

Die Geräte können der entscheidende Lebensretter sein bis die Einsatzkräfte eintreffen. „Bei Kammerflimmern ist die sofortige Defibrillation als maßgebliche Behandlung anerkannt. Jede Minute ohne Defibrillation verringert die Wahrscheinlichkeit einer Wiederbelebung um sieben bis zehn Prozent. Nach mehr als zehn Minuten ohne Wiederbelebung bestehen kaum noch reelle Chancen, den Betroffenen zu retten“, heißt es hierzu in der Beschlussvorlage.

2.000 Euro kostet die Anschaffung eines Defibrillators

Die Anschaffung der Geräte ist nicht günstig. Nach Auskunft der Verwaltung liegen die Kosten für die Anschaffung bei rund 2.000 Euro pro Gerät. Alternativ bestehe die Möglichkeit, die Geräte auf Mietbasis zum Preis von rund 50 Euro pro Monat zu erwerben. Ferner könnten die Defibrillatoren auch über Werbeträger finanziert werden, wie dies in der Samtgemeinde praktiziert werde.

Vorsorglich habe man im aktuellen Haushalts für die Anschaffung einen Betrag von 4.000 Euro eingeplant, heißt es weiter seitens der Gemeindeverwaltung, nun müsse nur entschieden werden, ob die Geräte angeschafft werden und wo sie untergebracht werden. UWG-Ratsherr Horst-Dieter Hellwig hatte jeweils einen für den Sportverein Calberlah und für das Haus der Vereine in Wettmershagen vorgeschlagen.

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