Antisemitismus-Beauftragter zu Besuch bei Volkswagen

15. August 2019
Dr. Felix Klein (Bildmitte, mit Kranz) und Delegation erinnern am Gedenkstein an Opfer von Zwangsarbeit und Rassenwahn während der NS-Diktatur. Von links: Bürgermeister Ingolf Viereck, Falko Mohrs (MdB), Dieter Landenberger, Leiter Heritage, Dr. Felix Klein, Antisemitismus-Beauftragter der Bundesregierung, Superintendent Christian Berndt, Antina Schulze, Heritage, und Frank Hasenfuss, Außenbeziehungen. Foto: Volkswagen
Wolfsburg/Berlin. Der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, Dr. Felix Klein, hat am heutigen Donnerstag mit einer Delegation das Volkswagen Werk Wolfsburg besucht. Klein besichtigte unter anderem die Erinnerungsstätte an die Zwangsarbeit auf dem Gelände der damaligen Volkswagenwerk GmbH und legte am Gedenkstein einen Kranz nieder. Dies berichtet Volkswagen in einer Pressemitteilung.

Dieter Landenberger, Leiter Heritage, und Frank Hasenfuss, Außenbe­ziehungen, hätten den Beauftragten beim Bundesinnen­ministerium empfangen. Er wurde begleitet von Christian Berndt, Superintendent der evangelischen Kirche Wolfsburg-Wittingen, Falko Mohrs (MdB) und Bürgermeister Ingolf Viereck. Antina Schulze, Heritage, habe den Gästen die Erinnerungsarbeit bei Volkswagen vorgestellt. Dazu würden auch öffentliche Veranstaltungen mit jüdischen Zeitzeugen wie Sally Perel („Ich war Hitlerjunge Salomon“) und der ehemaligen Zwangsarbeiterin Sara Frenkel-Bass gehören.

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