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AfD: „Halāl“-Kindergarten in Gifhorn grandios gescheitert

12. März 2018
Ratsherr Robert Preuß, AfD. Foto: AfD
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Gifhorn. In einer Pressemitteilung äußert sich Ratsherr Robert Preuß, AfD, kritisch zu dem muslimisch-christlichen Kindergarten „Abrahams Kinder“. Für ihn sei das Projekt bereits gescheitert. Wir veröffentlichen diese Pressemitteilung ungekürzt und unkommentiert.

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„Vor dem Hintergrund, dass derzeit 100 Eltern aus Gifhorn um einen Kindergartenplatz für ihre Liebsten bangen und derweil nur eine Anmeldung für den „Abrahams Kinder“-Kindergarten vorliegt, kann das Projekt –muslimisch-christlicher Kindergarten- in Gifhorn als gescheitert angesehen werden“, so Robert Preuß, Ratsherr und sozialpolitischer Sprecher der AfD in Gifhorn.

„Wir werden uns jetzt dafür einsetzen, dass die Räumlichkeiten am Sonnenweg 12 schnellstmöglich als Krippe umfunktioniert werden und dieses Projekt beendet wird. Wir wollen sicherstellen, dass zumindest ein Teil der 43 im Überhang befindlichen Krippenanmeldungen vermittelt werden können“, stellt AfD-Ratsherr Preuß in Aussicht.

Die AfD als soziale Heimat- und Bürgerpartei hatte bereits im Vorfeld und unter scharfem Gegenprotest der anderen Parteien die Errichtung eines muslimisch-christlichen Kindergartens kritisiert. Schwere Vorwürfe richtet Robert Preuß an die beteiligten Initiatoren des Projektes: „Es ist den Bürgern schwer zu vermitteln, dass von uns geförderte soziale Träger, die ausschließlich gemeinnützige Zwecke zu verfolgen haben, Ressourcen binden für realitätsferne Ideologieprojekte, wenn woanders Kindergarten- und Krippenplätze fehlen (…) Welchen religiösen Glauben Eltern an ihre Kindern vermitteln, ist Privatsache, sowie die Glaubens- und Bekenntnisfreiheit auch im Grundgesetz ausschließlich als Persönlichkeitsrecht verankert ist. Unsere Jüngsten, ob mit muslimischem oder christlichem Hintergrund, sollten im Kindergarten Grundzüge des sozialen Verhaltens und unsere deutschen Werte vermittelt bekommen und nicht ihre Unterschiedlichkeit in religiösen Fragen erlernen.“

„Dem 5-jährigen Knirps ist es schlicht egal, ob sein Spielkamerad aus einem christlichen oder muslimischen Hintergrund entstammt. Vielleicht sollten sich die betreffenden Sozialraumakteure daran mal orientieren. Statt mit dem Leitbild der „bunten Vielfalt“ die Bürger schon im Kindergartenalter auseinander zu dividieren, sollte das Erlernen einer gemeinsamen Verhaltenskultur, auf Basis deutscher Werte wieder in den Vordergrund rücken“, so das abschließende Statement von Robert Preuß.

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