AfD fordert radikale Vereinfachung der Nahverkehrstarife

24. Juli 2019
Landkreis Gifhorn. Symbolfoto: Sandra Zecchino
Gifhorn. Die AfD setzt beim Nahverkehrskonzept für den Kreis Gifhorn auf eine radikale Vereinfachung des Tarifdschungels, um den Menschen den Umstieg auf den ÖPNV zu ermutigen. Über ihre Ideen berichtet die Kreistagsfraktion der AfD in einer Pressemitteilung.

Die AfD-Kreistagsfraktion hat anlässlich zu der Debatte, zum Nahverkehrskonzept der Zukunft, im Landkreis Gifhorn drei eigene Vorschläge auf den Tisch gelegt. Alle Parteien möchten, dass die Bürger vermehrt den ÖPNV benutzen, um so die Umwelt zu schützen und die vorhandenen Verkehrswege zu entlasten. „Wer das möchte, muss beim Tarifdschungel anfangen und ein einfaches bürgerfreundliches Tarifsystem einführen, wie es der Landkreis Hameln 2016 getan hat“, so Uwe Fiest, der Verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion. Seit dieser Umstellung sei im Landkreis Hameln die Auslastung des ÖPNV deutlich gestiegen. Die zweite Forderung der AfD sind verlässliche Auslastungs- und Benutzerzahlen.

Testrecke für autonomes Fahren im Landkreis

Eine Anfrage der AfD vom Oktober 2018 hatte ergeben, dass bisher keine automatischen Zählgeräte der Fahrgäste vorhanden sind. In anderen Verkehrsverbünden sei das bereits üblich. Nur so erhält man wirklich valide Zahlen zu der Auslastung. Zahlen, „Daten und Fakten statt Bauchgefühl“, fordert der AfD-Politiker Uwe Fiest. Der dritte Vorschlag beschäftigt sich mit dem autonomen Fahren. Hier solle der ländliche Raum nicht abgehängt werden und zusammen mit der Industrie eine erste Teststrecke im Landkreis Gifhorn auserkoren werden. Die AfD-Fraktion freue sich, zusammen mit dem Landrat und den anderen Parteien auf einen konstruktiven Meinungsaustausch, um die beste Lösung für die Bevölkerung überparteilich zu erreichen.

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