AfD erwägt Bürgerbeteiligungsportal für die Stadt Gifhorn

11. März 2019
Symbolfoto: Archiv
Gifhorn. Die Gifhorner AfD-Stadtratsfraktion möchte ein elektronisches Beteiligungsportal für die Stadt. Darüber informiert die AfD in einer Pressemitteilung. In einer schriftlichen Anfrage fragt Ratsherr Robert Preuß die Stadtverwaltung inwiefern sie eine solche Plattform für praktikabel hält.

Dazu Robert Preuß: „Wir möchten unseren Bürgern eine Internetplattform bereitstellen, wo sie ihre Vorstellungen und Ideen zur Gestaltung Gifhorns einzubringen können. Ein internetgestütztes Beteiligungsportal bietet einen leicht nutzbaren Weg, Anregungen aller Art zu übermitteln. Wir stellen uns das Ganze als eine Art Ideenbörse vor. Bürger mit Vorschlägen registrieren sich auf dieser Plattform und veröffentlichen dort ihre Idee. Andere registrierte Teilnehmer können ihre Unterstützung des Vorschlags erklären. Gekoppelt werden soll das ganze mit Facebook und Twitter. Erreicht eine Idee eine bestimmte Anzahl von Unterstützern, landet sie nach vorheriger Prüfung in den Ausschüssen zur politischen Beratung. Wir möchten, dass Bürger zukünftig mehr Einfluss auf die Stadtentwicklung nehmen können. Dafür benötigen wir niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten. Die Digitalisierung in den Verwaltungen bietet eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Feedback und Ideen von Bürgern auf einfachen Weg zu erhalten. In Gifhorn passiert da noch zu wenig, obgleich es Ansätze gibt, wie den Mängelmelder auf der Homepage der Stadt. Ansonsten lässt die Stadt- Homepage kaum Interaktionsmöglichkeiten mit den Bürgern zu. Wir möchten das Projekt gemeinsam mit der Verwaltung und den anderen Parteien entwickeln. Als Orientierung könnte das Beteiligungsportal ‚mitreden‘ der Stadt Braunschweig dienen.“

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