100.000 Euro Fördermittel für „KlimaAllianz“ beantragt

13. März 2019
René Weber (Bürgermeister Samtgemeinde Wesendorf - links sitzend), Ludwig Pleus (Bürgermeister Samtgemeinde Herzlake - neben Dr. Ebel sitzend), Landrat Dr. Andreas Ebel, Michael Kaiser (Bürgermeister Stadt Hardegsen -links stehend), Susanne Glombitza (Bürgermeisterin Flecken Nörten-Hardenberg – rechts stehend). Foto: Landkreis Gifhorn
Gifhorn. Der Landkreis Gifhorn hat als Projektträger rund 100.000 Euro Fördermittel für das „Modellvorhaben KlimaAllianz Dorfentwicklung & Landwirtschaft“ beim Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig beantragt. Aus diesem Anlass hat Landrat Dr. Andreas Ebel die Projektpartner am Dienstag zur Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung eingeladen. Das teilt der Landkreis Gifhorn mit.

Neben der Dorfregion „Wahrenholz/Schönewörde“ (Samtgemeinde Wesendorf, Landkreis Gifhorn) sind die Dorfregionen „Holte/Lastrup-Herßum“ (Samtgemeinde Herzlake, Landkreis Emsland) und „Leineweber Sechseck“ (Stadt Hardegsen und Flecken Nörten-Hardenberg, Landkreis Nörten-Hardenberg) als Projektpartner beteiligt.

Fokus auf Landwirtschaft

Nach der erfolgreichen Durchführung des „Modellprojektes Dorfentwicklung und Klimaschutz“ soll der Fokus des Folgeprojektes vor allem auf die Landwirtschaft gerichtet werden. Häufig spielt diese in den laufenden Dorfentwicklungsprozessen nur eine Nebenrolle, obwohl die Potenziale für die Treibhausgas-Minderung gerade hier hoch sind.

„Ich freue mich über die interkommunale Zusammenarbeit und die Fortführung des Modellvorhabens. Im Rahmen dieser Allianz können wir Kräfte bündeln, um gemeinsam Wege aufzuzeigen, wie wir die Klimabilanz in den Dorfregionen – und darüber hinaus – verbessern können“, teilt Landrat Dr. Andreas Ebel mit.

Maßnahmen in den Betrieben sollen gefördert werden

Ziele des Projektes „KlimaAllianz Dorfentwicklung & Landwirtschaft“ sind die Initiierung einzelbetrieblicher Maßnahmen zum Klimaschutz beziehungsweise zur Klimafolgenanpassung, die sich für den einzelnen Betrieb rechnen. Außerdem sollen die CO2-Gesamtbilanz der Dorfregion verbessert und neue Potenziale, wie etwa in der energetischen Nutzung von Reststoffen, aktiviert werden. Nach einem Jahr wird abschließend die Umsetzung von Maßnahmen und deren Wirksamkeit geprüft. Auf Grundlage der Evaluation wird im Anschluss analysiert, welche Maßnahmen und Ergebnisse landesweit umgesetzt oder angewendet werden können.

Im Falle einer Bewilligung stellt das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für Modellvorhaben bis zu 90 Prozent Fördermittel zur Verfügung.

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