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Wolf auf der B4 totgefahren

3. Januar 2018
Totfund eines Wolfes an der B 71 in der Lüneburger Heide. Symbolfoto: Wolfberater Oliver Richter
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Wesendorf. Die Bundesstraße 4 zwischen den Ausfahrten Heidland und Gamsen wurde am Mittwoch kurz nach Mitternacht einer Fähe (Wölfin) zum Verhängnis. Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei von einem Verkehrsunfall aus.

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31 Wölfe wurden seit Anfang 2003 in Niedersachsen getötet, die häufigste Todesursache sind Verkehrsunfälle (22 Tiere). Ein weiterer Fall ereignete sich am Dienstag im Landkreis Verden.

Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) wird jetzt den Transport der beiden toten Wölfe zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW)nach Berlin veranlassen. Das IZW untersucht die Kadaver, ermittelt die genaue Todesursache und stellt den Allgemeinzustand der Tiere fest. Zudem schickt das Institut Gewebeproben zur Feststellung des genetischen Fingerabdrucks an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt. Damit kann unter anderem ermittelt werden, zu welchem Rudel die Tiere gehörten. Nach Abschluss aller Untersuchungen wird das Wolfsbüro die Ergebnisse bekannt geben.

 

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