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Verwaltung stellt Sanierungskonzept der Kreisstraßen vor

15. April 2017 von
Bei gleichbleibenden Investitionen müssten die Kreisstraßen 349 Jahre lang halten. Symbolfoto: Anke Donner
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Gifhorn. Bei der bisherigen Investitionssumme in die Sanierung der Kreisstraßen im Landkreis Gifhorn, sei die derzeitige Vorgehensweise nicht angemessen. Anstatt nun die Investitionen zu erhöhen, sollen Überwachung und Auswahl der Straßensanierungen effizienter gestaltet werden.

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In den vergangenen fünf Jahren investierte der Landkreis 7,77 Millionen Euro in die Sanierung der Kreisstraßen. Bei einer angenommenen Lebensdauer von 60 Jahren, nach denen es nötig sei, die Straße grundhaft zu sanieren, sei diese Summe zu gering. Innerhalb dieser Zeit müsste zudem die Decke zwei Mal, im Abstand von 20 Jahren, erneuert werden. Dies würde für das gesamte Kreisstraßennetz mit einer Länge von rund 420 Kilometern Investitionen von 11,25 Millionen Euro jährlich bedeuten. Zur besseren Anschaulichkeit berechnete die Verwaltung die notwendige Lebensdauer der Straßen, bei gleichbleibender Investitionssumme: Dies ergab, bei weiterhin lediglich zwei Deckensanierungen, einen Zeitraum von 349 Jahren, die jede Kreisstraße halten müsse.

Da die Verwaltung weder derart hohe Investitionssummen, noch diese Lebensdauer der Straßen für realistisch erachtet, soll ein Benotungssystem effizientere Sanierungen ermöglichen. Auch jetzt schon werden in einem Fünf-Jahresrhythmus die Kreisstraßen überprüft und benotet. Fortan sollten allerdings vornehmlich Straßen saniert werden, die mit der Note 4 oder schlechter bewertet werden.

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