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Trotz Altlastrisiko: Stadt will ehemalige OHE-Flächen erwerben

7. September 2017 von
Die Stadt will die Flächen entlang der ehemaligen Bahntrasse erwerben. Symbolfoto: Marc Angerstein
Wittingen. Am 14. September findet die nächste Sitzung des Stadtrats statt. Eines der Themen, die an diesem Abend zur Entscheidung anstehen, ist der Ankauf von Flächen entlang der ehemaligen OHE-Bahntrasse Wittingen-Rühen. Die Stadt möchte diese trotz des Risikos, dass diese kontaminiert sind erwerben.

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Die Stadt verhandelt seit einiger Zeit mit der Osthannoverschen Eisenbahnen AG (OHE) über den Erwerb der Flächen. In einem Abstimmungsgespräch im Juni, an dem  die jeweiligen Anrainerkommunen der Strecke beteiligt gewesen sind, konnte mit der OHE ein Kaufpreis in Höhe von 0,65 Euro pro Quadratmeter festgelegt werden, heißt es in der Verwaltungsvorlage, über die die Stadratmitglieder zu entscheiden haben. Bestandteil dieser Kaufpreisvereinbarung sei aber die Festlegung, dass mögliche Folgen aus Kontaminierungen von den jeweiligen Erwerbern zu übernehmen sind. 

Altlastenrisiko soll minimiert werden

Wenn es nach dem Verwaltungsausschuss geht, soll die auf dem Gebiet der Stadt Wittingen befindliche Fläche von rund 221 Quadratmetern erworben werden, allerdings nur, wenn der Alteigentümer die Altstoffbelastungen trägt. Doch das wolle die OHE nicht.

Nichtsdestotrotz soll der Ankauf vollzogen werden. Um das Risiko der Altlasten in Grenzen zu halten, allerdings zunächst beschränkt auf die Bahntrasse. So heißt es in der Vorlage: „Um das Altlastenrisiko zu reduzieren, könnte sich ein Ankauf zunächst ausschließlich auf die Bahntrasse selbst beschränken. Mögliche Kontaminierungen in diesem Bereich sind als eher unbedeutend einzustufen. In einem späteren Schritt könnten die Nebenanlagen erworben werden. Bei den Nebenanlagen kann das Risiko der Altstoffbelastungen gegebenenfalls durch vorherige Bodenuntersuchungen eingegrenzt werden.“ 

 

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