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Tempokontrollen: In Gifhorn blitzte es häufiger

6. Januar 2017 von
Eine Modernisierung der Messanlagen führte 2015 zu gestiegenen Einahmen. Symbolfoto: Thorsten Raedlein
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Gifhorn. Die Zahl der geblitzten Autofahrer wurde durch neue Anlagen mehr als verdoppelt, entsprechend stiegen die Einnahmen der Stadt um rund 850.000 Euro.

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Der Landkreis Gifhorn hat den Verwaltungsbericht für 2015 veröffentlicht, in dem Ein- und Ausgaben detailliert aufgeschlüsselt sind. Dabei fallen die sprunghaft gestiegenen Zahlen geblitzter Fahrzeuge auf. Während im Jahr 2014 noch 28.402 Fahrer in den Fokus einer der fest installierten Radarkästen gerieten, erhöhte sich die Zahl im Folgejahr auf 59.723 Betroffene. Damit einher stiegen ebenso die Einnahmen des Landkreises von 1,84 Millionen auf 2,7 Millionen Euro.

Zurückzuführen ist der drastische Anstieg durch ein neu ausgerichtetes Konzept der Geschwindigkeitsüberwachung zwischen 2014 und 2015. Anlagen in wenig befahrenen Gebieten wurden abgebaut und die Messungen auf Bundesstraßen verstärkt. Zahlen für das vergangene Jahr wurden noch nicht veröffentlicht, regionalHeute.de konnte jedoch erfahren, dass mit etwa 50.000 geblitzten Fahrern gerechnet wird. Die Einnahmen sind dabei allerdings wieder drastisch zurückgegangen und belaufen sich auf nur noch 1,68 Millionen Euro. Worauf sich dieser Wert zurückführen lässt, kann hingegen noch nicht gesagt werden.

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