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SoVD fordert zum „Equal Pay Day“ Lohngerechtigkeit ein

18. März 2017
Birgit Grimm, Christine Scholz und Marion Meyer vom SoVD Kreisverband Gifhorn verteilen rote Taschen, die sinnbildlich auf die roten Zahlen in den Geldbörsen von Frauen hinweisen. Foto: SoVD Gifhorn.
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Gifhorn. Frauen verdienen immer noch etwa 21 Prozent weniger Lohn als Männer. Gegen diese Ungleichheit wendet sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) Kreisverband Gifhorn im Rahmen des internationalen „Equal Pay Day“ am 18. März.

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Der 18. März markiert den Zeitraum, den Frauen in Deutschland rechnerisch über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu kommen.  „Frauen müssen endlich genauso bezahlt werden wie Männer“, fordert SoVD-Kreisfrauensprecherin Marion Meyer. „Wir werden mit einem Informationsstand in der Gifhorner Fußgängerzone am 21. März auf diese Lohndiskriminierung aufmerksam machen. Unsere Aktiven im SoVD begleiten den Protesttag mit vielen roten Stofftaschen, die auf die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen hinweisen sollen“, erläutert Meyer. Zusätzlich werden rote Sonnenbrillen verteilt – „weil vielen noch immer der Durchblick fehlt“, so die Frauensprecherin.
Anlässlich des Equal Pay Day macht sie noch einmal die grundsätzlichen Forderungen des SoVD klar: „Wir wollen gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Das ist auch für die späteren Renten der Frauen sehr wichtig, sonst droht ihnen Altersarmut. Und neben denselben Karrierechancen wie Männer brauchen Frauen auch eine deutlich bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

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