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Müssen Linde und Birke in Westerbeck bald weg?

6. Januar 2018 von
Müssen die beiden Bäume weg? Symbolfoto: Pixabay (Public Domain)
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Westerbeck. Müssen eine Linde an der Hauptstraße und eine Birke am Spielplatz „Baukelsfeld“ demnächst gefällt werden oder können sie erhalten werden? Mit dem Schicksal der zwei Bäume muss sich am kommenden Freitag der Ortsrat in seiner nächsten Sitzung beschäftigen.

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Bereits Ende 2016 hat der Ortsrat einen Grundsatzbeschluss zum Umgang mit erkrankten Bäumen gefasst. Danach soll künftig jeder Baum durch Sofortmaßnahmen erhalten werden, sofern dies jeweils bis zu einer finanziellen Grenze von 2.000 Euro möglich ist. Eine Fällung soll nur bei darüberhinausgehenden Kosten in Betracht kommen.

Vor diesem Hintergrund soll nun der Ortsrat darüber entscheiden, wie es mit den beiden Bäumen weitergeht. 

2.000 Euro sind schnell erreicht

Eine gutachterliche Prüfung von vier Linden an der Hauptstraße habe ergeben, dass die Situation einer der Linden problematisch sei: Ihre Reststandzeit sei vom Gutachter mit 8 bis 15 Jahre geschätzt worden. Hier müsse massiv Totholz entfernt werden; die Kosten hierfür würden sich auf rund 500 Euro belaufen. „Nach der Totholzentnahme wird sich das optische Bild dieses Baumes sehr zum Negativen verändert haben“, so die Befürchtung der Gemeinde. 

Ferner seien die zukünftigen laufenden Kosten für den Baum zu berücksichtigen, führt die Verwaltung weiter an. Laut Gutachten müsse der Baum alle sechs Monate erneut überprüft werden. Die Kosten hierfür würden jeweils circa 180 bis 250 Euro betragen. Ferner sei zukünftig mit weiteren Totholzentnahmen zu rechnen, die Kosten hierfür würden je nach Umfang 300 bis 500 Euro betragen. Unter diesen Umständen seien 2.000 Euro relativ schnell erreicht. 

Birke weist Pilzbefall auf

An der Birke am Spielplatz „Baukelsfeld“ habe eine routinemäßig stattfindenden Kontrolle ergeben, dass der Baum im Stammfußbereich eine deutliche Ausbildung von Pilzfruchtkörpern aufweise, berichtet die Gemeinde. „Aus den bisherigen Erfahrungen heraus ist sehr wahrscheinlich, dass sich der Baum von dem vorhandenen Pilzbefall nicht mehr erholen wird und kurz- oder mittelfristig gefällt werden muss“, so die Einschätzung der Verwaltung. „Um die aktuelle Standsicherheit genauer beurteilen zu können, wäre ein Gutachten eines Baumsachverständigen nötig (Kosten circa 180 bis 250 Euro). Eine solche Begutachtung des Baumes müsste dann aller Voraussicht nach alle ein bis zwei Jahre wiederholt werden. Ein längeres Kontrollintervall, wäre für einen solchen Standort, direkt an einem Spielplatz, nicht anzuraten.

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