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Menschen und Ideen für die Regionalentwicklung gesucht

19. März 2017
Landkreis Gifhorn, Symbolbild: Robert Braumann
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Gifhorn. Nachdem das Regionalmanagement für den Südkreis Gifhorn Ende 2016 gestartet ist, werden nun Projektideen und Menschen, die Interesse an der Mitarbeit zur Entwicklung der Region haben, gesucht.

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Ziel ist es, das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept – kurz ILEK – umzusetzen. Dafür stehen der Region insbesondere Fördermittel aus der sogenannten ZILE-Richtlinie zur Verfügung.

Was ist ländliche Regionalentwicklung?

Ziel der niedersächsischen Agrarpolitik ist es, die ländlichen Räume als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume weiter zu entwickeln. Dazu haben 2014/2015 viele Regionen in Niedersachsen im Rahmen eines Wettbewerbs ein Konzept erarbeitet – so auch etwa 150 Akteure das ILEK für den Südkreis Gifhorn.
Finanzielle Mittel zur Umsetzung des ILEK stehen über die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE-Richtlinie) und zahlreiche weitere Förderprogramme zur Verfügung.

Der richtige Weg durch den Förderdschungel

Alle Interessierten aus den Samtgemeinden Boldecker Land, Isenbüttel und Papenteich, der Gemeinde Sassenburg sowie den Ortschaften Gamsen, Kästorf, Neubokel, Wilsche und Winkel der Stadt Gifhorn können sich an das Regionalmanagement-Team Karen Dörrer und Tanja Frahm (Tel. 0511/590974-30; doerrer@koris-hannover.de) wenden. Die beiden Regionalmanagerinnen kostenlos beratend zur Seite. Natürlich hilft Ihnen auch die ILE-Geschäftsstelle beim Landkreis Gifhorn gern weiter (Tel. 05371/82-479).
Außerdem ist es möglich, sich in den Verteiler des Regionalmanagements aufnehmen zu lassen, um Informationen zu Förderprogrammen und anstehenden Aktivitäten der Region zu erhalten. So sind für Dienstag, den 2. Mai 2017 um 18:30 Uhr eine Informationsveranstaltung im Rittersaal (Kreishaus I, Landkreis Gifhorn) und über den Sommer mehrere Termine für offene Sprechstunden in den Rathäusern geplant.

Thematisch weites Spektrum abgedeckt

Thematisch gesehen, ist im Südkreis Gifhorn vieles an Aktivitäten und Projekte möglich, denn das ILEK ist breit aufgestellt: Die Handlungsfelder reichen von Demografie, Daseinsvorsorge und Innenentwicklung, über Wirtschaft und Infrastruktur sowie Tourismus, Naherholung und Kultur bis hin zu Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Naturschutz.
Über die ZILE-Richtlinie können beispielsweise Einrichtungen gefördert werden, die die Grundversorgung der Bürger verbessern. Dazu zählen multifunktionale Begegnungsstätte zum Beispiel für Vereine, Kinderbetreuung oder kommunale Einrichtungen, Sozialstationen, betreutes Wohnen sowie Dorf- oder Nachbarschaftsläden. Um den Tourismus anzuregen, sind Investitionen in die Freizeitinfrastruktur, Ausschilderung und Touristeninformation denkbar. Besonders begrüßungswert sind dabei Projekte, die in ungenutzter Bausubstanz realisiert werden.
Um denkmalgeschützte Bausubstanz und historische Gartenanlagen zu erhalten, stehen ebenfalls Fördermittel zur Verfügung. In Abstimmung mit dem Denkmalschutz sind sowohl die Sanierung der Fassade als auch der Innenausbau förderfähig.

Förderung auch für Unternehmen möglich

Kleinstunternehmen können ebenfalls eine Förderung erhalten, wenn sie ein Angebot zur Nah- oder Grundversorgung schaffen, beispielsweise kleine Dienstleistungs- und Versorgungszentren mit Einzelhandel, Bäcker, Schlachter, Poststelle oder Bank, aber auch mobile Angebote wie den „rollenden Dorfladen“. Stichtag, um Anträge für die ZILE-Richtlinie einzureichen, ist der 15. September. Zeit genug also, um Projekte für den Südkreis Gifhorn umsetzungsreif zu entwickeln.

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