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Landkreis Gifhorn will Pflegenotstand verhindern

16. Mai 2017 von
Beim heutigen Pressegespräch im Schloss Gifhorn wurde auch über den Zuwachs von Pflegebedürftigen im Landkreis gesprochen. Symbolfoto: Bernd Dukiewitz
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Gifhorn. Im regelmäßigen Pressegespräch des Landkreises Gifhorn machte Landrat Dr. Andreas Ebel deutlich, dass es keinen Notstand im Pflegebereich gebe, der Landkreis agiere vorsorglich. "Wir haben das Thema im Griff", sagte er gegenüber regionalHeute.de.

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Ebel bezeichnete dieses Thema als ein Problem, welches die gesamte Bundesrepublik betrifft. Daher wurde auf Bitte der Pflegedienstleister ein „Runder Tisch“ einberufen, um sich in großer Runde beraten zu können. Eingeladen waren am 9. Mai Vertreter der Kranken- und Pflegekassen, Pflegedienstleister, Mitarbeiter der Verwaltung sowie politisch Verantwortliche auf Landkreis-, Landes- und Bundesebene. Ziel war es, „Ideen und Absprachen zu entwickeln, die zur Sicherstellung der Versorgung der Pflegebedürftigen beitragen können“, beschreibt Thorsten Haf aus dem Fachbereich „Beratung und Betreuung von Erwachsenen“ die Ausgangssituation.

Als eines der Probleme stellte Ebel die eingeschränkten Steuerungsmöglichkeiten des Landkreises heraus. So dürften sie lediglich beraten, diese Empfehlungen seien jedoch nicht bindend. Aber auch die Nachwuchsprobleme im Berufsfeld der Pflege seien grundlegend problematisch. Daher solle dieser Beruf attraktiver für junge Erwachsene gemacht werden. Auch sollten unnötige bürokratische Hürden abgebaut werden. Aber auch die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen müssten verstehen, dass nicht alle Wünsche erfüllbar seien, schloss Haf den Bericht ab. Für den November ist eine Folgeveranstaltung geplant, um die Gespräche nicht abreißen zu lassen.

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