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Bewegung beim Kastanienhof: Bedarf per Fragebogen ermitteln

17. März 2017 von
Bis zum Sommer soll eine Entscheidung über die Zukunft des Kastanienhofs gefallen sein. Foto: Samtgemeinde Isenbüttel
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Wasbüttel. Vor rund zwei Jahren hat die Samtgemeinde Isenbüttel das Areal und die Gebäude des "Kastanienhofs" erworben. Nun kommt in Sachen Nachnutzung Bewegung auf. In einer Informations- und Diskussionsveranstaltung informierte die Gemeinde nun über die Pläne für das Gelände.

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Rund 50 Bürger haben kürzlich die Gelegenheit genutzt, um sich über die Zukunft des „Kastanienhofs“ zu informieren und über die mögliche Nutzung des Grundstücks an der Hauptstraße.

„Wie geht es weiter?“- diese Frage stellen sich die Einwohner schon länger. André Schulz, Leiter des Fachbereichs Bauen und Gebäudemanagement bei der Samtgemeinde Isenbüttel hat diese nun regionalHeute.de gegenüber beantwortet.

Entscheidung soll bis zum Sommer gefällt sein

„Der Bestand soll voraussichtlich in 2017 abgerissen werden. Auf dem Gelände soll dann ein Neubau mit Wohnungen entstehen. So lautet die bisherige Aufgabenstellung aus der Politik an die Verwaltung, “ berichtete Schulz zu den Plänen hinsichtlich der künftigen Nutzung des Geländes. Eine Bauherrenschaft seitens der Samtgemeinde sei zur Zeit nicht vorgesehen. Vielmehr sei nach privaten Investoren gesucht worden. Mittlerweile lägen auch zwei Angebote vor. Über diese sei aber noch nicht abschließend beraten und beschlossen worden. Die Entscheidung sei zunächst vertagt worden, da noch weiterer Klärungs- und Informationsbedarf bestanden habe, unter anderem im Rahmen der Informationsveranstaltung vor Ort in Wasbüttel. „Ich denke aber, dass bis zu den Sommerferien eine Entscheidung herbeigeführt ist“, so Schulz.

Neubau muss sich an die Umgebung anpassen

Bei der Nachnutzung des Areals für einen Neubau sei zu beachten, dass dieser sich optisch an die Nachbarschaft anpasst und in das Dorfbild eingliedert, so der Bauamtsleiter mit Verweis auf die Grundstückslage direkt am Ortseingang und die Nachbarschaft, die von alten Höfen geprägt ist. „Es gibt Gestaltungsvorgaben aus dem geltenden Bebauungsplan, die einzuhalten sind.“

Potentielle Chancen für die Nachnutzung des Areals sieht Schulz angesichts des Bedarfs in Wasbüttel im Wohnungsbau: „Genau dazu möchte die Gemeinde Wasbüttel in Kürze noch eine Bedarfsermittlung per Fragebogen durchführen. Aus Sicht der Samtgemeinde sollte am dem Standort bezahlbarer Wohnraum entstehen. Da aber zugleich auch ein Kriterium ist, dass die Wohnungen barrierefrei und seniorengerecht werden sollen, lässt sich dieses Vorhaben nur erreichen, wenn der Bau durch Fördermittel subventioniert wird . Dies können Gelder aus der Wohnraumförderung des Landes sein oder auch ein Investitionszuschuss seitens der Kommune.“ Aber auch eine Nutzung für nichtstörendes Gewerbe sei auf dem Gelände denkbar.

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