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Ausbau von Ladestationen für E-Autos: Landkreis diskutiert

12. April 2017 von
Der Ausschuss sprach zunächst dafür aus, einen Experten für weitere Informationen anzufragen. Foto: Christoph Böttcher
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Gifhorn. In der Sitzung des Ausschusses für Verkehr, ÖPNV und Straßenbau des Landkreises Gifhorn, hat die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen den Antrag eingebracht, die E-Mobilität durch den Ausbau von Ladestationen zu fördern. Der Landkreis will nun weitere Informationen einholen.

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Frank-Markus Warnecke stellte den Antrag vor und begründete den Vorstoß auch mit der räumlichen Nähe von Gifhorn zu Volkswagen. Da der Autobauer sich in Zukunft auf E-Mobilität konzentrieren wolle und mit IAV ebenfalls Forschung in dieser Richtung im Landkreis Gifhorn ansässig ist, sei ein Ausbau von Ladestationen im Landkreis sinnvoll, so Warnecke. Dabei sei es ihm wichtig ein Zeitfenster von 24 Monaten dafür vorzusehen, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Grundsätzlich traf der Antrag bei Verwaltung und Ausschussmitglieder auf Verständnis, allerdings fehlten vielen weitere Informationen. Siegfried Weiß (SPD) kritisierte zudem, dass der Antrag zu konkret gefasst sei, insbesondere die Anteile von Fördermaßnahmen des Landkreises mahnte er an. Dieser Kritik schlossen sich die Wortmeldungen an, auch wenn immer betont wurde, dass der Vorstoß grundsätzlich richtig sei. Inge Elvers (SPD) schlug vor, einen Mobilmanager als Experten zu einem der nächsten Termine des Ausschusses einzuladen, sodass die Mitglieder umfänglich informiert werden könnten. Landrat Andreas Ebel (CDU) bemerkte dabei, dass bei der E-Mobilität noch kein Standard vorherrsche und Ladestationen deswegen womöglich die falsche Technologie aufweisen könnten, wenn verfrüht geplant würde. So sei es auch möglich, dass in Zukunft Brennstoffzellen eingesetzt würden. Mit einer Gegenstimme wurde daher beschlossen, einen Experten zu diesem Thema einzuladen.

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